Holland: Atlantis an der Nordsee

10261.nl_flevoland.jpgKeine Frage: Holland ist ein Fahrradland. Aber warum nicht einfach mal die Pedale sausen lassen, ins Kanu umsteigen und entspannt auf beschaulichen Wasserwegen paddeln? Genießer kommen in Hollands östlicher Grenzregion auf beschauliche Touren und zu ganz neuen Ein- und Ansichten.
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Special: Die niederländische Küste (II)

9562.nl.jpgDie Nordsee im Westen, das Wattenmeer im Norden und das IJsselmeer im Osten: Die Region Nordholland ist an drei Seiten von Wasser umgeben. Zu den beliebtesten Küstenorten der Region zählt Zandvoort, bekannt für sein jugendkompatibles Nachtleben.
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Special: Die niederländische Küste (I)

4511.tulpen.jpg4525.daenemark_duenen.jpgManche Entscheidungen fallen nicht leicht. Und so machten sich holländische Soldaten schweren Herzens daran, das Gotteshaus unweit des Strands bei Bergen aan Zee zu zerstören. So geschehen vor 400 Jahren während des 80-jährigen Krieges, als die Holländer die weithin sichtbaren Mauern schleiften, um den vom Meer aus angreifenden spanischen Kanonieren das Zielen zu erschweren. Heutzutage ist die “Ruinenkirche” am breiten weißen feinen Sandstrand eine der vielen Attraktionen der insgesamt 280 Kilometer langen niederländischen Küste.
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Niederlande: Unberührte Weiten

Idyllische Dörfer, Wiesen und Wälder, malerische Herrensitze und blühende Heide. Dazu bietet die Provinz Drenthe drei Nationalparks, in welchen man eine außergewöhnlich vielfältige Landschaft kennen lernt.
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Belgien: Paradies für Naschkatzen

4076.bruegge_nacht.jpgSie zergehen auf der Zunge, machen Appetit auf mehr und zeigen Belgien von seiner Schokoladenseite – Pralinen aus Brügge. Die Confiserie der Stadt genießt einen exzellenten Ruf bei Connaiseurs in aller Welt.
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Niederlande: Manhattan an der Maas

5760.museum_boijmans_rotterdam_2.jpg5762.museum_boijmans_rotterdam.jpg Maritim, futuristisch, jung, kulturbewusst, erlebnishungrig – all das ist Rotterdam. Die lebendige Vielfalt der niederländischen Stadt spiegelt sich vor allem in ihrem kulturellen Angebot wider: Von der Malerei bis zum Feinschmeckerfestival, von der Oper bis zur Jugendkultur.
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Belgien: Gaumenfreuden XXL

1434.gastr_1f.jpgFür Gourmets ein Muss: Der Besuch im Feinschmeckermuseum von Hermalle-sous-Huy. Wenn Madame Gilson einmal nicht genau weiß, wie einst ein Hähnchen nach Maasländer Art zubereitet wurde, braucht die Hausherrin von Hermalle-sous-Huy nur ins Regal greifen. Mit 12.000 Bänden vereint die Bibliothek des Burgbauernhofes Belgiens bedeutendste Kochbuchsammlung.

Was Madame Gilson Seite um Seite recherchiert hat, kommt in der rustikalen Taverne auf den Tisch. Die meisten Rezepte stammen von Lancelot de Casteau, der im 16. Jahrhundert als Leibkoch des Lütticher Fürstbischofs den Löffel geschwungen hat. Wie sich die Löffel aus früheren Tagen vom heutigen Küchengerät unterscheiden, zeigt das Feinschmeckermuseum in den Sälen neben der Taverne. Über 600 Ausstellungsstücke veranschaulichen hier die Geschichte des guten Geschmacks.

Foto: OPT

(ecada/Camilla Härtewig)

Niederlande: Holz zu Schuhen

Vom Baumstamm zum Holzschuh: Wie die berühmten niederländischen “Klompen” hergestellt werden, können Besucher in der Holzschuhmacherei Henri Willig in Monnickendam bei Amsterdam erleben. In der Werkstatt lassen sich die Handwerker über die Schulter blicken – bei der traditionellen wie der maschinellen Herstellung. Auf Wunsch gibt’s Erklärungen zu den einzelnen Arbeitsschritten auch auf Deutsch.

Die Werkstatt ist zudem mit zwei Käsereien verbunden, die nur wenige Minuten Fußweg entfernt sind: Alida Hoeve in Volendam und Jacobs Hoeve in Katwoude. Beide Betriebe können besichtigt werden. Die Holzschuhwerkstatt ist täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

(ecada/Camilla Härtewig)

Belgien: Biere wie Champagner

4161.brauerei.jpgMit über 500 verschiedenen Biersorten hat Belgien die Vielfalt mittelalterlicher Bierkultur bewahrt. Dort schmeckt der Gerstensaft manchmal so spritzig wie Champagner oder so edel wie Wein. Jahrhundertelang hatte man auch in Deutschland aus fast allem Bier gebraut, bis das Reinheitsgebot von 1516 die Einheit deutscher Braukunst verordnete. Die Belgier nutzen verschiedene Quellen und Brauarten für das Getränk, das sie in der Vergangenheit sogar vor Seuchen bewahrt hat.
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Belgien: Eine Mühle als Museum

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach: die Visite im Mühl- und Bäckereimuseum von Schloss Harze sollte man sich nicht entgehen lassen. Was einige Müller und Bäcker, die sich als letzte Vertreter ihrer Zunft noch in den alten Techniken auskannten, in der alten Wassermühle zusammen getragen haben, ist schlichtweg einmalig. Der Rundgang mit Exponaten aus der gesamten Provinz Lüttich beginnt vor dem Mühlwerk aus dem 19. Jahrhundert.

Lütticher Stahl ist unverwüstlich. Und so rumort und dreht sich die Technik wie am ersten Tag. Ging es mit dem Mahlen los, durfte der Müller die “Höllenmaschine” zwei Tage lang nicht alleine lassen. Selbst sein Bettlager schlug er neben dem Mahlstein auf. Wie aus Mehl Spekulatius, Waffeln und natürlich Brot gebacken wurde, erfährt man in den fünf übrigen Sälen des urigen Museums.

(ecada/Camilla Härtewig)

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